ZB 3 / 2009
Nachrichten
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• Pflichtarbeitsplätze 2007
• ConSozial 2009
• REHACARE 2009
• Berufsbildungsbericht 2009
Grafik
• Beschäftigungsquote 2004 - 2007
Neu erschienen:
• Internetportal "einfach teilhaben"
• Wörterbuch für Gebärdensprache
Treffpunkt: BIH Online Akademie zum BEM
WIE GEHT'S WEITER?
Im Oktober 2008 ist die BIH Online Akademie ans Netz gegangen. Über 1.250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich seit dem Start angemeldet, um dieses kostenlose Informations- und Beratungsangebot zum BEM zu nutzen – ein Beweis, dass die BIH Online Akademie angenommen wird. Die Projektlaufzeit war festgelegt bis Ende Juli 2009. Nun werden die Integrationsämter die gemachten Erfahrungen auswerten und beraten, in welcher Form die BIH Online Akademie fortgeführt werden wird. So kann man bereits jetzt festhalten, dass die Gelegenheit, Experten Fragen zu stellen, sehr gut angenommen wird. Es hat sich aber auch gezeigt, dass die Fragen, die im Chat gestellt wurden, oftmals komplex waren und in zwei, drei Sätzen nicht angemessen beantwortet werden können. Deshalb zeichnet es sich ab, dass anstelle des Chat-Angebots das Expertenforum ausgebaut wird. Ebenso soll die Online Akademie auf weitere aktuelle Themenfelder ausgeweitet werden. Ihre Anregungen als Nutzer nehmen wir gerne auf – bitte schreiben Sie uns. Auch während der Programmpause steht die BIH Online Akademie den Teilnehmern zur Information und zum Erfahrungsaustausch offen. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Zugang zur BIH Online Akademie: www.integrationsaemter.de

Im Oktober 2008 ist die BIH Online Akademie ans Netz gegangen. Über 1.250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich seit dem Start angemeldet, um dieses kostenlose Informations- und Beratungsangebot zum BEM zu nutzen – ein Beweis, dass die BIH Online Akademie angenommen wird. Die Projektlaufzeit war festgelegt bis Ende Juli 2009. Nun werden die Integrationsämter die gemachten Erfahrungen auswerten und beraten, in welcher Form die BIH Online Akademie fortgeführt werden wird. So kann man bereits jetzt festhalten, dass die Gelegenheit, Experten Fragen zu stellen, sehr gut angenommen wird. Es hat sich aber auch gezeigt, dass die Fragen, die im Chat gestellt wurden, oftmals komplex waren und in zwei, drei Sätzen nicht angemessen beantwortet werden können. Deshalb zeichnet es sich ab, dass anstelle des Chat-Angebots das Expertenforum ausgebaut wird. Ebenso soll die Online Akademie auf weitere aktuelle Themenfelder ausgeweitet werden. Ihre Anregungen als Nutzer nehmen wir gerne auf – bitte schreiben Sie uns. Auch während der Programmpause steht die BIH Online Akademie den Teilnehmern zur Information und zum Erfahrungsaustausch offen. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Zugang zur BIH Online Akademie: www.integrationsaemter.de
Pflichtarbeitsplätze 2007
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Jahr 2007 rund 131.900 Firmen und Behörden beschäftigungspflichtig. Das heißt, sie waren verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze – das sind 961.200 Stellen – mit schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen zu besetzen. Tatsächlich waren rund 841.600 Pflichtarbeitsplätze besetzt.
Mehr als 104.700 Arbeitgeber haben die Pflichtquote von fünf Prozent nicht erreicht und davon beschäftigen knapp 38.000 Arbeitgeber überhaupt keinen schwerbehinderten Menschen. Dagegen haben rund 27.200 Arbeitgeber fünf oder mehr Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt. Die niedrigsten Beschäftigungsquoten – unter drei Prozent – wurden in den Wirtschaftsbereichen Bau, Landwirtschaft, Handel und Gastgewerbe verzeichnet. An der Spitze liegen öffentliche Arbeitgeber mit ihren Verwaltungen mit 6,2 Prozent.
Mehr Informationen zur Statistik aus dem Anzeigeverfahren unter www.arbeitsagentur.de

Mehr als 104.700 Arbeitgeber haben die Pflichtquote von fünf Prozent nicht erreicht und davon beschäftigen knapp 38.000 Arbeitgeber überhaupt keinen schwerbehinderten Menschen. Dagegen haben rund 27.200 Arbeitgeber fünf oder mehr Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt. Die niedrigsten Beschäftigungsquoten – unter drei Prozent – wurden in den Wirtschaftsbereichen Bau, Landwirtschaft, Handel und Gastgewerbe verzeichnet. An der Spitze liegen öffentliche Arbeitgeber mit ihren Verwaltungen mit 6,2 Prozent.
Mehr Informationen zur Statistik aus dem Anzeigeverfahren unter www.arbeitsagentur.de
Beschäftigungsquote 2004 - 2007
Die Auswertung des Anzeigeverfahrens hat für das Jahr 2007 eine Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Menschen von 4,2 Prozent ergeben. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Die Quote hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent verringert. Private Arbeitgeber haben 2007 die gesetzliche Pflichtquote in Höhe von fünf Prozent nicht erreicht und damit ihre Beschäftigungspflicht nicht in vollem Umfang erfüllt. Die tatsächliche Beschäftigungsquote in der privaten Wirtschaft lag mit 3,7 Prozent zudem deutlich niedriger als bei öffentlichen Arbeitgebern mit 6,0 Prozent.
Die Auswertung des Anzeigeverfahrens hat für das Jahr 2007 eine Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Menschen von 4,2 Prozent ergeben. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Die Quote hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent verringert. Private Arbeitgeber haben 2007 die gesetzliche Pflichtquote in Höhe von fünf Prozent nicht erreicht und damit ihre Beschäftigungspflicht nicht in vollem Umfang erfüllt. Die tatsächliche Beschäftigungsquote in der privaten Wirtschaft lag mit 3,7 Prozent zudem deutlich niedriger als bei öffentlichen Arbeitgebern mit 6,0 Prozent.
FACHMESSEN
ConSozial 2009
„Märkte für Menschen: verantworten – gestalten – selbst bestimmen“ lautet das Motto der elften ConSozial, die in diesem Jahr als gemeinsame Veranstaltung mit dem 78. Deutschen Fürsorgetag stattfindet. Als eine der führenden Fachmessen für den Sozialmarkt im deutschsprachigen Raum wird sie vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen veranstaltet. Mehr als 300 Aussteller präsentieren Dienstleistungen und Produkte rund um Management und Organisation sozialer Arbeit und Pflege.
Im „Forum Reha“ sind Angebote aus allen Bereichen der beruflichen und medizinischen Rehabilitation zu sehen, zum Beispiel Angebote von Reha-Einrichtungen und Reha-Kliniken, Fachliteratur, Medien, Informationssysteme, Hilfsmittel oder Reiseangebote für behinderte Menschen.
Die ConSozial findet vom 11. bis 12. November 2009 im Messezentrum in Nürnberg statt. Mehr Informationen im Internet: www.consozial.de
REHACARE 2009
Auf der weltgrößten Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege, der REHACARE International, präsentieren im Oktober rund 750 Aussteller aus 30 Ländern ihre Dienstleistungen und Produkte. Im Themenpark „Behinderte Menschen und Beruf“ stellen die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe ihr Unterstützungsangebot vor. Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema „Übergang Schule – Beruf“. Ein Team aus Experten steht für Beratungen zur Verfügung und auf dem „Markt der Möglichkeiten“ am 16. Oktober 2009 präsentieren sich fünf Betriebe mit ihren behinderten Auszubildenden. Am Stand können darüber hinaus die behinderungsgerechten Arbeitsplätze einer Technischen Zeichnerin und eines CNC-Drehers angeschaut werden. Schließlich stehen mehrere Workshops zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement auf dem Programm.
Die REHACARE findet vom 14. bis 17. Oktober 2009 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Standort der Integrationsämter: Halle 3, Stand D89/C88. Mehr Informationen im Internet: www.rehacare.de
ConSozial 2009

Im „Forum Reha“ sind Angebote aus allen Bereichen der beruflichen und medizinischen Rehabilitation zu sehen, zum Beispiel Angebote von Reha-Einrichtungen und Reha-Kliniken, Fachliteratur, Medien, Informationssysteme, Hilfsmittel oder Reiseangebote für behinderte Menschen.
Die ConSozial findet vom 11. bis 12. November 2009 im Messezentrum in Nürnberg statt. Mehr Informationen im Internet: www.consozial.de
REHACARE 2009

Die REHACARE findet vom 14. bis 17. Oktober 2009 auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Standort der Integrationsämter: Halle 3, Stand D89/C88. Mehr Informationen im Internet: www.rehacare.de
Berufsbildungsbericht 2009
> Nach Angaben des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegebenen Berufsbildungsberichtes stieg die Zahl der Ausbildungen nach besonderen Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen im Jahr 2008 um 1,5 Prozent an: Knapp 14.300 junge Menschen, die aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung keine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf absolvieren können, erhielten einen Ausbildungsvertrag.
> Insgesamt rund 94.800 behinderte Menschen besuchten eine berufsfördernde Maßnahme mit dem Ziel der beruflichen Ersteingliederung, zum Beispiel in einem Berufsbildungswerk. 52.000 von ihnen strebten einen Berufsabschluss an.
> Mehr als 16.700 Jugendliche befanden sich in berufsvorbereitenden Maßnahmen, etwa zur Eignungsabklärung.
> Insgesamt 20.500 behinderte Menschen wurden 2008 im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen gefördert.
Der Bericht ist erhältlich beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 30 02 35, 53182 Bonn, Telefon 0 18 05/26 23 02, Fax 0 18 05/26 23 03, E-Mail books@bmbf.bund.de und im Internet steht der Bericht zum Download bereit: www.bmbf.de

> Insgesamt rund 94.800 behinderte Menschen besuchten eine berufsfördernde Maßnahme mit dem Ziel der beruflichen Ersteingliederung, zum Beispiel in einem Berufsbildungswerk. 52.000 von ihnen strebten einen Berufsabschluss an.
> Mehr als 16.700 Jugendliche befanden sich in berufsvorbereitenden Maßnahmen, etwa zur Eignungsabklärung.
> Insgesamt 20.500 behinderte Menschen wurden 2008 im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen gefördert.
Der Bericht ist erhältlich beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Postfach 30 02 35, 53182 Bonn, Telefon 0 18 05/26 23 02, Fax 0 18 05/26 23 03, E-Mail books@bmbf.bund.de und im Internet steht der Bericht zum Download bereit: www.bmbf.de
Neu erschienen
Internetportal "einfach teilhaben"
Alle wichtigen Informationen für Menschen mit Behinderungen, ihre Familien und Arbeitgeber stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf einem neuen Internetportal bereit: „einfach teilhaben“ informiert – nach Lebensbereichen sortiert – zum Beispiel über barrierefreies Studieren, Unterstützungsmöglichkeiten für Arbeitgeber behinderter Menschen bis hin zu Rentenansprüchen von Menschen mit Behinderungen. Außerdem stellt die Seite entsprechende Formulare und Kontaktdaten von Ansprechpartnern zusammen. In das Portal eingebunden ist auch ein Marktplatz zum Persönlichen Budget, der behinderte Menschen über die in ihrer Region verfügbaren Anbieter von Rehabilitations- und Teilhabeleistungen informiert.
Mehr Informationen im Internet: www.einfach-teilhaben.de
Wörterbuch für Gebärdensprache
„Das große Wörterbuch der Deutschen Gebärdensprache“ ist das bisher umfangreichste Wörterbuch einer Gebärdensprache. Die DVD-ROM enthält 18.000 Begriffe und Gebärdenvideos des Grundwortschatzes der Deutschen Gebärdensprache sowie Fachbegriffe und Gebärden aus Schule und Ausbildung. Über Suchbegriffe oder per Mausklick findet der Nutzer die jeweilige Gebärde für ein Wort oder eine Redewendung. Auch das Nachschlagen der Bedeutung von Gebärden in der deutschen Lautsprache ist möglich. Das Wörterbuch soll besonders die Schulbildung und den Übergang ins Berufsleben von gehörlosen jungen Menschen unterstützen.
Das große Wörterbuch der Deutschen Gebärdensprache. Verlag Karin Kestner, DVD-ROM für PC und Mac, April 2009, 97 Euro, ISBN 978-3-9812004-1-6. Erhältlich im Buchhandel oder im Internet unter www.kestner.de
Internetportal "einfach teilhaben"

Mehr Informationen im Internet: www.einfach-teilhaben.de
Wörterbuch für Gebärdensprache

Das große Wörterbuch der Deutschen Gebärdensprache. Verlag Karin Kestner, DVD-ROM für PC und Mac, April 2009, 97 Euro, ISBN 978-3-9812004-1-6. Erhältlich im Buchhandel oder im Internet unter www.kestner.de

