Editorial

Walter Stubben
Leiter des Integrationsamtes
im Versorgungsamt Bremen
Doch die Zuständigkeitsklärung der Reha-Träger kostet in der Praxis allzu oft wertvolle Zeit. Die Integrationsämter möchten hier einen konstruktiven Beitrag leisten und Betroffenen sowie Angehörigen ihre Hilfe anbieten. Im aktuellen Schwerpunkt berichten wir über die besondere Situation der hirngeschädigten Menschen und fordern Betriebe auf, ihre berufliche Wiedereingliederung zu unterstützen.
Jede Krise birgt auch eine Chance: Das von der Wirtschaftskrise gebeutelte Integrationsunternehmen AuB im westfälischen Marsberg konnte mit finanzieller Unterstützung des Integrationsamtes neue Geschäftsfelder erschließen und sich für die Zukunft krisenfester aufstellen. Ein ermutigendes Beispiel auch für andere Integrationsunternehmen, die um ihre Existenz kämpfen.
Anlässlich eines Kongresses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Mai 2009 nahm die BIH Stellung zur neuen Leistung der Unterstützten Beschäftigung. Die Integrationsämter betonen darin die Bedeutung einer frühzeitigen Beratung der Arbeitgeber, damit das im konkreten Fall erhoffte Arbeitsverhältnis zustande kommt. Wir haben den Beitrag für Sie zusammengefasst.
Mittlerweile nutzen etwa 40 Prozent der Arbeitgeber für die jährliche Anzeige zur Beschäftigungspflicht die elektronische Meldung mittels REHADAT-Elan. Mehr Infos zu den Vorteilen und Anwendungstipps erhalten Sie hier. Das beigelegte ZB info enthält eine Kurzfassung des BIH Jahresbericht 2008/2009. Lesen Sie darin, was die Integrationsämter im vergangenen Geschäftsjahr geleistet haben und wie sich die berufliche Situation schwerbehinderter Menschen aktuell entwickelt hat.
Walter Stubben
Leiter des Integrationsamtes im Versorgungsamt Bremen
