ZB 2 / 2000
Nachrichten

Stecknadel (Piktogramm)
Einfache Arbeiten - weniger gefragt • REHAB 2000 • Reha.Komm Berlin 2000 • REHACare International 2000 • Neu erschienen: Rente und Hinzuverdienst • Geringfügig Beschäftigte • Suchtmittel und ihre Auswirkungen im Arbeitsleben • Kündigungsschutz und Kündigungsfristen


Einfache Arbeiten - weniger gefragt
Arbeitnehmer ohne qualifizierte Ausbildung sind in Zukunft noch weniger gefragt als heute. Zumeist fallen die Arbeitsplätze, für die keine Berufsausbildung notwendig ist, bei einer betrieblichen Umstrukturierung als Erste weg. Heute sind nur noch sieben Prozent der Arbeitsplätze in der Industrie für nicht qualifizierte Arbeitnehmer geeignet, vor rund 15 Jahren waren es noch 8,5 Prozent. Im Jahr 2010 werden noch fünf Prozent der Arbeitsplätze ungelernten Kräften zur Verfügung stehen. Auch in anderen Branchen reduziert sich der Bedarf an Arbeitnehmern ohne Qualifikation. Nur im Handel wird der ohnehin niedrige Bedarf an Ungelernten auch in Zukunft stabil bleiben.


Hilfstätigkeit: Anteil der Beschäftigten in verschiedenen Branchen (Diagramm)


Messe: REHAB 2000

Die elfte internationale Fachmesse für Rehabilitation, Pflege und Integration REHAB findet vom 6. bis zum 9. September 2000 im Messezentrum Nürnberg statt. Über 400 Aussteller aus etwa 20 Ländern werden ihr Rehabilitationsangebot präsentieren.

REHAB 2000 (Veranstaltungsplakat)
Über alle Facetten des Themas Rehabilitation - unter anderem auch über Arbeitsplatzhilfen wie etwa Audio-Bildschirme, Lese-Vergrößerungsgeräte sowie Computertechnik - wird auf der REHAB informiert, auch im Rahmen von Sonderveranstaltungen. Die Hauptfürsorgestelle der Regierung von Mittelfranken ist mit einem "Service Raumschiff" vertreten. In diesem zukunftsorientierten Ambiente informiert sie Arbeitgeber und Betroffene über die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt von heute. Unter dem Motto "Ready for Take Off" erwartet die Besucher neben vielen Attraktionen vor allem die Erkenntnis, dass ein Handicap kein Hindernis sein muss.


Messe: Reha.Komm Berlin 2000

Vom 14. bis 16. September 2000 findet die Reha.Komm Berlin 2000 statt. In den Messehallen am Berliner Funkturm können sich Interessierte unter anderem über Reha-Hilfsmittel, Orthopädietechnik, Hörakustik und Blindenhilfsmittel informieren.

Reha.Komm (Veranstaltungslogo)
Das Messesegment "Arbeit - Behinderung - berufliche Rehabilitation" wird von zahlreichen namhaften Leistungs- und Informationsträgern der Länder Berlin und Brandenburg unterstützt. Vorbereitet werden unter anderem Workshops zum Thema "Medizinisch-berufliche Rehabilitation 2000". In Planung befinden sich außerdem Foren zu den Themen "Schwerbehindertengesetz" und "Sozialgesetzgebung" sowie Podiumsveranstaltungen zum Thema "Arbeit und Rehabilitation". Die Hauptfürsorgestelle Berlin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin und die Hauptfürsorgestelle Brandenburg des Landesamtes für Soziales und Versorgung sind ebenfalls vertreten.


Messe: REHACare International 2000

Die Internationale Fachmesse für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf, REHACare International 2000, findet vom 18. bis 21. Oktober 2000 in Düsseldorf statt.

REHACare International 2000 (Logo)
In das seit über 20 Jahren erfolgreiche Konzept der früheren REHA INTERNATIONAL wird nun erstmals auch der Bereich der Pflege integriert. Dabei orientiert sich REHACare konzeptionell stark an ihrer Vorgängerin. Die Kombination von Hilfsmittelausstellung und zahlreichen Sonderveranstaltungen bleibt erhalten. REHACare richtet sich an Menschen mit Behinderungen und Pflegebedarf sowie an Personen, die in der Rehabilitations- und Pflegebranche tätig sind.

Der Themenpark "Behinderte Menschen und Beruf", unter Beteiligung der Hauptfürsorgestellen der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, hat dieses Jahr das Schwerpunktthema "Berufliche Eingliederung von jungen Menschen mit Behinderungen". Außerdem werden insgesamt 30 behinderungsgerecht eingerichtete Arbeitsplätze vorgestellt. Das diesjährige REHA-Forum informiert unter anderem über "Behinderte und Internet".


Neu erschienen: Rente und Hinzuverdienst
Mit der Broschüre "Rente und Hinzuverdienst" des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger werden die Verdienstmöglichkeiten während des Rentenbezugs erläutert.

Umschlag der Broschüre
Grundsätzlich gilt, dass neben der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung - in einem bestimmten Umfang - Geld hinzu verdient werden darf. Wie viel dies im Einzelfall ist, ohne mit dem Verlust des Rentenanspruches oder einer Einschränkung der Höhe der Rente rechnen zu müssen, hängt von der Rentenart ab.

Die Broschüre gibt detaillierte Auskünfte zum Hinzuverdienst bei der Regelaltersrente, der vorzeitigen Altersrente, der Rente wegen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit, der Erziehungsrente, der Witwen- und Witwerrente sowie der Waisenrente.

Die Broschüre kann bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger bestellt oder dem Internet unter: www.vdr.de entnommen werden.

Neu erschienen: Geringfügig Beschäftigte
Das Heft "Geringfügig Beschäftigte" des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger informiert über die ab 1. April 1999 geltende Neuregelung bei einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis.

Umschlag der Broschüre
Die Neuregelung strebt unter anderem an, die Finanzgrundlagen der Sozialversicherung zu sichern und ein Aufsplittern der Arbeitsverhältnisse zu verhindern. Die Broschüre enthält wichtige Informationen zum Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht sowie zum Meldeverfahren bei geringfügiger Beschäftigung.

Die Broschüre kann bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger bestellt oder dem Internet unter: www.vdr.de entnommen werden.

Neu erschienen: Suchtmittel und ihre Auswirkungen im Arbeitsleben
Die Broschüre ist innerhalb der Schriftenreihe "Für Schwerbehinderte" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe erschienen. Die Informationsschrift gibt Antworten auf die Fragen, was im Betrieb geschehen muss, um Alkohol- und Suchterkrankungen am Arbeitsplatz zu erkennen. Dabei wird ein systemischer betrieblicher Ansatz vorgestellt, der verdeutlicht, wie im Handeln unterschiedlicher Personen und Gruppen im Betrieb effektive Hilfe möglich ist und wo diese Hilfen zu finden sind.

Umschlag der Broschüre
Die Aufgaben und Erfahrungen des Fachdienstes für betriebliche Suchtkrankenhilfe werden vorgestellt. Er steht Betrieben und Verwaltungen für Konzeptberatungen, Schulungen und Hilfen im Einzelfall zur Verfügung. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Suchtprävention. Eine Darstellung der rechtlichen Aspekte rundet die Broschüre ab.

Zu beziehen ist das Heft über den
Landschaftverband Westfalen-Lippe
Hauptfürsorgestelle
Warendorfer Straße 26-28
48145 Münster
Telefon: 0251/591-37 40
Telefax: 0251/591-58 06

Neu erschienen: Kündigungsschutz und Kündigungsfristen
Die vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung herausgegebene Broschüre gibt einen Überblick über den Kündigungsschutz, die Kündigungsfristen sowie deren Geltungsbereich und Wirkungsweise.

Umschlag der Broschüre
Beim Kündigungsschutz gilt jetzt wieder, dass nur noch Betriebe mit bis zu fünf Mitarbeitern von diesem ausgenommen sind und nicht wie bisher Betriebe mit zehn Mitarbeitern. Bei einer Kündigung aus betriebsbedingten Gründen wird zukünftig die soziale Situation des gekündigten Arbeitnehmers genau geprüft werden. Auf diese Neuerungen geht die Broschüre ein.

Im Anhang werden die gesetzlichen Regelungen "Kündigungsschutzgesetz", "Kündigungsfristen" und "Fristlose Kündigung" im Wortlaut wiedergegeben.

Die Broschüre ist zu erhalten unter
Telefon: 0180/515 15 10 oder
Telefax: 0180/515 15 11
Schriftliche Bestellungen sind zu richten an das
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung
Broschürenstelle
Postfach 500
53105 Bonn
E-Mail: info@bma.bund400.de
Im Internet findet man die Broschüre unter: www.bma.bund.de

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