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Euroscheine und Euromünzen, (c) digital vision
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Ausgleichsabgabe steigt ab 2016

Arbeitgeber, die die vorgeschriebene Zahl von schwerbehinderten Menschen nicht beschäftigen, müssen ab dem Anzeigeverfahren 2016, das bis zum 31. März 2017 eingereicht wird, eine höhere Ausgleichsabgabe gemäß § 77 SGB IX entrichten.

Die neuen Beträge gelten also für Pflichtplätze, die ab dem 1. Januar 2016 unbesetzt sind. Sie beträgt nun je Monat und unbesetztem Pflichtplatz:

  • 125 Euro bei einer Beschäftigungsquote ab 3 Prozent bis unter 5 Prozent
  • 220 Euro bei einer Beschäftigungsquote ab 2 Prozent bis unter 3 Prozent
  • 320 Euro bei einer Beschäftigungsquote unter 2 Prozent


Dies veröffentlichte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 24. Dezember 2015 in der Bekanntmachung über die Anpasung der Ausgleichsabgabe (§ 77 Abs. 3 SGB IX), Bundesanzeiger AT 24.12.2015 B2.

Mehr Informationen unter www.bundesanzeiger.de (Suchbegriff: Ausgleichsabgabe)