Symbol Gebärdensprache Symbol Leichte Sprache

Behinderung
&
Beruf

Mitarbeiter der Stadtverwaltung Düsseldorf ZB 2 / 2007

Integrationsvereinbarungen

Bunte Praxis statt graue Theorie

Integrationsvereinbarungen können die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen nachhaltig fördern. Man muss nur in der Praxis damit arbeiten! Die Stadtverwaltung Düsseldorf zeigt, wie es geht.

Der Abschluss einer Integrationsvereinbarung ist für jeden Betrieb und jede Dienststelle wünschenswert. Denn sie erleichtert die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung und gibt der betrieblichen Integrationsarbeit neue Impulse. Dabei wird ein Prozess in Gang gesetzt, von dem nicht nur die schwerbehinderten Beschäftigten profitieren, sondern das ganze Unternehmen.

Bislang sind jedoch nur wenige „richtige“ Integrationsvereinbarungen abgeschlossen worden: Die Integrationsämter stellen auch nach sieben Jahren seit Inkrafttreten der Regelung fest, dass Vereinbarungen in vielen Fällen eher die gesetzlichen Verpflichtungen wiedergeben und weniger konkrete Ziele enthalten, die auf den jeweiligen Betrieb zugeschnitten sind. Vorbehalte – zum Beispiel die Befürchtung des Arbeitgebers, die eigene Handlungsfreiheit einzuschränken – aber auch Unsicherheit, wie man das Thema anpackt, sind mögliche Gründe für die zögerliche Annahme des Instrumentes. Auf der anderen Seite gibt es Betriebe und Dienststellen, die bereits mit Integrationsvereinbarungen arbeiten und dabei gute Erfahrungen machen – wie das Beispiel der Stadtverwaltung Düsseldorf zeigt!

 

 

 

ZB Online

Alle Ausgaben
Aktuelle Ausgabe
2019 2018 2017 2016
2015 2014 2013 2012
2011 2010 2009 2008
2007 2006 2005

Wichtiger Hinweis:
Die Artikel im ZB-Archiv geben die jeweils gültige Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Integrationsamt.