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Behinderung
&
Beruf

Ausbildungsvermittlung

Für die Ausbildungsvermittlung behinderter junger Menschen ist das Reha/SB-Team der Agentur für Arbeit zuständig. Dort sind speziell geschulte Mitarbeiter für diesen Personenkreis tätig. Sie helfen bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen und Ausbildungsbetrieben.

Bei Beziehern von Arbeitslosengeld II und den Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft ist grundsätzlich das Jobcenter für die Ausbildungsvermittlung zuständig. Die Jobcenter können diese Aufgabe im Rahmen lokaler Vereinbarungen auf die Agenturen für Arbeit übertragen. Wenn die Voraussetzungen und Startbedingungen für eine Berufsausbildung verbessert werden müssen oder wenn sich zunächst keine geeignete Ausbildungsstelle finden lässt, kommen berufsvorbereitende Maßnahmen (Berufsvorbereitung) in Betracht.

Es ist auch möglich, die Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung zu beginnen und in einem Betrieb fortzusetzen.

Zur Unterstützung bei der erfolgreichen Bewerbung und Ausbildungsstellensuche können die Reha/SB-Teams oder die Jobcenter auch Dritte beauftragen (sog. Aktivierungshilfen). Hierzu werden entweder Dienstleistungen durch Ausschreibungen vergeben oder die Ausbildungsuchenden entscheiden sich über ein Gutscheinverfahren für einen zugelassenen Träger. Die Entscheidung darüber, ob die Trägerwahl über das Gutscheinverfahren den Ausbildungsuchenden überlassen wird, liegt im Ermessen der jeweiligen Agentur für Arbeit. Integrationsfachdienste können sich an Ausschreibungsverfahren beteiligen oder das Gutscheinverfahren nutzen.

Finanzielle Leistungen der Agenturen für Arbeit und Jobcenter können die Vermittlung und damit die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben unterstützen (siehe Leistungsübersicht)

Version vom: 18.12.2013
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