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Behinderung
&
Beruf

ZB 4/2005

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Fahrplan für die Praxis

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement ist in aller Munde. Aber wie wird es im Einzelfall praktisch umgesetzt? Sechs mögliche Schritte.

Betriebliches Eingliederungsmanagment bedeutet, bei gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz frühzeitig einzugreifen und dabei professionell vorzugehen. Die ZB hat in der Juni-Ausgabe 2005 bereits ausführlich darüber berichtet. Jetzt geht es an die praktische Umsetzung im Einzelfall. Wir schlagen dazu die folgenden Schritte vor - nach dem Grundsatz "so aufwendig wie nötig, so pragmatisch wie möglich". Deshalb kann der Prozess an jeder Stelle beendet werden, wenn die Beteiligten dies möchten. Grundsätzlich gilt: Arbeitgeber sind verpflichtet, die Initiative für ein Eingliederungsmanagment zu ergreifen und mit dem betroffenen Mitarbeiter Kontakt aufzunehmen. Klar ist aber auch, dass die Durchführung Teamarbeit erfordert. Daher ist in größeren Betrieben die Einrichtung eines festen Integrationsteams empfehlenswert, zu dem ein Vertreter des Arbeitgebers, der Betriebs- oder Personalrat, die Schwerbehindertenvertretung und eventuell der Betriebsarzt gehören. Außerdem können externe Partner hinzugezogen werden,wie das Integrationsamt und einzelne Rehabilitationsträger. Ein unverzichtbarer Akteur im Eingliederungsmanagment ist der betroffene Mitarbeiter selbst.

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Wichtiger Hinweis:
Die Artikel im ZB-Archiv geben die jeweils gültige Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Integrationsamt.