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Behinderung
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Beruf

K+S KALI GmbH am Beispiel Werk Werra


Die K+S KALI GmbH gewinnt in 6 Bergwerken in Deutschland Kali- und Magnesiumrohsalze. Im Werk Werra mit rund 4.100 Mitarbeitern haben wir im Jahr 2006 das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) eingeführt.

Was ist das Besondere?

Für ihre Aktivitäten auf dem Gebiet des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) ist das Werk Werra vom Landeswohlfahrtsverband Hessen als eines von zehn hessischen Unternehmen ausgezeichnet worden. Wir unterstützen Mitarbeiter mit gesundheitlichen Problemen oder einer Behinderung durch gezielte und professionelle Betreuungsangebote. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement hat zum Ziel, diese Mitarbeiter schneller wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern und dauerhaft an einem geeigneten, leistungsgerechten Arbeitsplatz einzusetzen.

Wie ist der Betrieb vorgegangen?

Das BEM ist ein Bestandteil unserer Betrieblichen Gesundheitsförderung, die darauf zielt, die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten und zu verbessern. Insbesondere langzeiterkrankte und leistungsgeminderte Mitarbeiter benötigen gezielte und professionelle Betreuung, um sie so schneller wieder in den Arbeitsprozess eingliedern zu können.

Das BEM sieht vor, dass ab der fünften Woche der Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten der Koordinator Gesundheitsförderung eingeschaltet wird. Er klärt mit dem Beschäftig-ten den Grund der Arbeitsunfähigkeit, bietet in einem persönlichen Gespräch Hilfe-stellungen zur Genesung an. Zur Klärung medizinischer Sachverhalte kann auch der Werksarzt hinzugezogen werden.

Der Koordinator ist für die Reintegration langzeiterkrankter Mitarbeiter im Rahmen des BEM zuständig. Er berät betroffene Mitarbeiter und gegebenenfalls Vorgesetzte über den weiteren Verfahrensweg im Falle eingetretener Arbeitsunfähigkeit, bietet betriebliche Hilfestellungen an und klärt über Konsequenzen auf. Er bildet eine vertrauensvolle Schnittstelle zwischen den Rehabilitations- und Präventionsträgern, dem Unternehmen, der Interessenvertretung und dem Mitarbeiter.

Am Eingliederungsmanagement beteiligt sind Führungskräfte, Betriebsrat, Arbeitskreis Gesundheitsförderung sowie das Integrationsteam. Die Verantwortlichkeit liegt bei der Werksleitung, den Führungskräften und dem Betriebsrat. Für die Steuerung des Verfahrens ist der Koordinator Gesundheitsförderung zuständig.

Datenschutz:

Alle Beteiligten sind zum Stillschweigen verpflichtet.

Informationen aus dem privaten Bereich, insbesondere Krankheitsbilder, werden nicht protokolliert.

Erforderliche Unterlagen werden beim Koordinator aufbewahrt und sind nur diesem zugänglich.

 

Kontakt:

Wilfried Kleinhans

Koordinator für Gesundheitsförderung und Eingliederungsmanagement

Vertrauensmann der Schwerbehinderten

E-Mail: wilfried.kleinhans@kali-gmbh.com

www.kali-gmbh.com

 

Powerpoint-Präsentation zur Einführung des BEM Betrieblichen Eingliederungsmanagements bei der Firma K+S KALI GmbH

 

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