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KURS ONLINE

SBV START – Quiz für Einstieger

 

Frage 1 von 24

Sie möchten die behinderten Beschäftigten in Ihrem Betrieb oder in Ihrer Dienststelle kennen lernen. Auf welchem Weg können Sie herausfinden, wer dazu gehört?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie sprechen alle Mitarbeiter an und fragen.

_ Sie bitten den Arbeitgeber, Ihnen eine Kopie des aktuellen Verzeichnisses der schwerbehinderten Menschen zu geben.

_ Sie machen einen Aushang und bitten die Betroffenen, sich bei Ihnen zu melden.

_ Sie fragen Ihren Vorgänger.

 

 

Frage 2 von 24

Mit welchen Partnern außerhalb des Betriebes oder der Dienststelle arbeitet die Schwerbehindertenvertretung zusammen?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Arbeitsgericht

_ Arbeitsagentur

_ Behindertenbeauftragter der Bundesregierung

_ Integrationsamt

_ Aktion Mensch

_ Integrationsfachdienst

 

 

Frage 3 von 24

Wer kommt für Kosten auf, die im Zusammenhang mit der Arbeit der Schwerbehindertenvertretung entstehen, zum Beispiel für notwendige Fortbildungen?

Eine Antwort ist richtig. Bitte ankreuzen.

_ das Integrationsamt

_ Sie selbst

_ die behinderten Beschäftigten

_ der Arbeitgeber

 

 

Frage 4 von 24

Wer ist Mitglied im betrieblichen Integrationsteam?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ die Gleichstellungsbeauftragte

_ der Inklusionsbeauftragte des Arbeitgebers

_ ein Mitglied des Betriebs- oder Personalrates

_ ein Mitarbeiter des Integrationsamtes

_ die Schwerbehindertenvertretung

 

 

Frage 5 von 24

Wann wird die stellvertretende Schwerbehindertenvertretung aktiv?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie vertritt die Schwerbehindertenvertretung, wenn diese verhindert ist.

_ Sie rückt nach, wenn die Schwerbehindertenvertretung aus dem Amt scheidet.

_ Sie arbeitet der Schwerbehindertenvertretung immer dann zu, wenn diese überlastet ist.

_ Sie vertritt die Schwerbehindertenvertretung nur bei längerer Krankheit.

 

 

Frage 6 von 24

Viele Arbeitgeber haben Bedenken, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigten.

Mit welchen Argumenten lassen sich die Vorbehalte entkräften?

Lesen Sie zuerst die Vorurteile(A-D) und ordnen Sie jeweils ein passendes Gegenargument zu (e-h).

A. Schwerbehinderte Menschen sind nahezu unkündbar __

B. Schwerbehinderte Menschen sind teuer, weil sie viel mehr Urlaub haben__

C. Schwerbehinderte Menschen sind nicht so leistungsfähig __

D. Schwerbehinderte Mitarbeiter sind häufiger krank__

e. Das hängt davon ab, ob sie am richtigen Arbeitsplatz eingesetzt sind.

f. Das ist statistisch nicht belegt.

g. Das stimmt nicht, erst recht nicht während der ersten 6 Monate (Probezeit)

h. Der Betrieb spart sich die Ausgleichsabgabe.

 

 

Frage 7 von 24

Wie können Sie dazu beitragen, dass freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt werden?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie achten darauf, dass der Arbeitgeber die Arbeitsagentur über freie Stellen informiert.

_ Sie weisen den Arbeitgeber schriftlich auf seine Fürsorgepflicht hin.

_ Sie informieren den Arbeitgeber über finanzielle Leistungen des Integrationsamtes und der Arbeitsagentur.

_ Sie unterstützen behinderte Bewerber, die für den jeweiligen Arbeitsplatz geeignet sind.

 

 

Frage 8 von 24

Wie können Sie einschätzen, ob ein schwerbehinderter Bewerber für einen bestimmten Arbeitsplatz geeignet wäre?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie schauen sich vor Ort an, welche konkreten Anforderungen der Arbeitsplatz stellt.

_ Sie informieren sich im Gespräch über die Fähigkeiten und gesundheitlichen Einschränkungen des Bewerbers.

_ Sie verwenden einen Persönlichkeitstest für behinderte Menschen.

_ Sie bitten den Arbeitgeber, bei Bedarf den Technischen Beratungsdienst des Integrationsamtes einzuschalten.

_ Sie überlassen diese Aufgabe Fachleuten und halten sich ganz heraus.

 

 

Frage 9 von 24

Die Schwerbehindertenvertretung darf am Einstellungsverfahren teilnehmen. Was heißt das?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Der Arbeitgeber muss sie über jede interne oder externe Bewerbung eines schwerbehinderten Menschen informieren.

_ Sie darf am Bewerbungsgespräch teilnehmen, wenn der schwerbehinderte Bewerber damit einverstanden ist.

_ Sie kann ihr Veto einlegen, wenn sie mit der Entscheidung des Arbeitgebers nicht einverstanden ist.

_ Wenn sie nicht beteiligt wurde, kann sie einen Beschluss des Betriebs- oder Personalrats aussetzen lassen.

 

 

Frage 10 von 24

Welche finanziellen Hilfen kann das Integrationsamt – je nach Einzelfall – gewähren?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Zuschüsse für Investitionen

_ Überbrückungsgeld

_ Erwerbsminderungsrente

_ Übernahme der Kosten für technische Hilfen

_ Personalkostenzuschüsse

 

 

Frage 11 von 24

Welche Behörden sind nicht zuständig für die Anerkennung einer Schwerbehinderung und das Ausstellen eines Ausweises?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Gesundheitsamt

_ Integrationsamt

_ Versorgungsamt bzw. die nach jeweiligem Landesrecht zuständige Behörde

_ Sozialamt

 

 

Frage 12 von 24

Wann besitzt eine Person den Status eines schwerbehinderten Menschen?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Bei jeder chronischen Erkrankung.

_ Bei einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 30.

_ Bei einer körperlichen Behinderung mit GdB 100.

_ Wenn sie einen Schwerbehindertenausweis hat.

 

 

Frage 13 von 24

Welche beruflichen Nachteilsausgleiche können schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen in Anspruch nehmen?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Besteht die anerkannte Gleichstellung für das ganze Kalenderjahr, wird ein Zusatzurlaub von einer Arbeitswoche gewährt.

_ Arbeitgeber dürfen Beschäftigte nicht wegen ihrer Behinderung benachteiligen.

_ Der Arbeitgeber muss die Zustimmung des Integrationsamtes zur Kündigung nur einholen, wenn der Beschäftigte ihm die Schwerbehinderteneigenschaft mit einer Kopie des Schwerbehindertenausweises nachgewiesen hat.

_ Mehrarbeit über acht Stunden werktäglich kann abgelehnt werden.

 

 

Frage 14 von 24

Unter welchen Voraussetzungen ist eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen möglich?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Der Grad der Behinderung beträgt mindestens 30.

_ Wenn ein behinderter Mitarbeiter ohne Gleichstellung seinen Arbeitsplatz verlieren würde.

_ Wenn der Betroffene innerhalb eines Kalenderjahres insgesamt länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist.

_ Wenn ein behinderter Mensch, der Arbeit sucht, ohne Gleichstellung kaum Vermittlungschancen hat.

 

 

Frage 15 von 24

Wann ist das Integrationsamt für die Förderung einer behinderungsbedingten Maßnahme zuständig?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Wenn sich der Gesundheitszustand des Beschäftigten verschlechtert hat.

_ Wenn der alte Arbeitsplatz wegfällt und der Beschäftigte auf einen Ersatz-Arbeitsplatz umgesetzt wird.

_ Wenn der schwerbehinderte Mensch den Arbeitgeber wechselt.

_ Wenn die neue Ausstattung aufgrund eines Unfalles oder einer akuten Erkrankung erforderlich geworden ist.

_ Wenn eine Maßnahme die Beschäftigungsbedingungen verbessert.

 

 

Frage 16 von 24

Wie können Sie als Schwerbehindertenvertretung bei Konflikten vermitteln?

Lesen Sie zuerst die Konfliktsituationen (A-C) und ordnen Sie eine passende Lösung (d-f) zu.

A. Der schwerbehinderte Mitarbeiter fehlt krankheitsbedingt häufiger __

B. Die Kollegen beklagen sich über „ungerechte“ Sonderregelungen für schwerbehinderte Beschäftigte __

C. Die Kollegen beschweren sich, dass sie für einen schwerbehinderten Beschäftigten mitarbeiten müssen __

d. Erklären Sie den Sinn, der dahinter steht, um Verständnis zu schaffen

e. Klären Sie, mit welchen Hilfen, sich die Arbeitsleistung des Betroffenen verbessern lässt

f. Klären Sie, ob es Bedarf für ein Betriebliches Eingliederungsmanagement gibt

 

 

Frage 17 von 24

Sie veranstalten eine Schwerbehindertenversammlung. Was ist dabei zu beachten?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Den Schwerpunkt der Tagesordnung bilden die Berichte der Schwerbehindertenvertretung und des Arbeitgebers.

_ Sie müssen auch den Arbeitgeber zur Schwerbehindertenversammlung einladen.

_ Den Datenschutz brauchen Sie hier nicht zu beachten, da die schwerbehinderten Beschäftigten unter sich sind.

_ Die Schwerbehindertenvertretung muss ihre Vorhaben durch einen Mehrheitsbeschluss genehmigen lassen.

 

 

Frage 18 von 24

Ein Mitarbeiter kann behinderungsbedingt seine bisherige Tätigkeit nicht weiter ausüben. Wie können Sie helfen?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie schließen mit dem Betroffenen eine Inklusionsvereinbarung ab.

_ Sie besprechen mit dem Betroffenen, wo die Probleme liegen.

_ Sie ziehen einen Fachdienst hinzu, zum Beispiel den Technischen Beratungsdienst des Integrationsamtes oder den Integrationsfachdienst.

_ Sie bitten den Arbeitgeber, in Abstimmung mit dem Mitarbeiter alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zu prüfen.

 

 

Frage 19 von 24

Wann muss ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchgeführt werden?

Eine Antwort ist richtig. Bitte ankreuzen.

_ Wenn der Arbeitgeber dies wünscht.

_ Nach längerer Erkrankung, aber nur wenn der Mitarbeiter anerkannt schwerbehindert ist.

_ Wenn ein Mitarbeiter innerhalb eines Jahres insgesamt länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist.

_ Wenn das BEM in einer Betriebsvereinbarung geregelt ist.

 

 

Frage 20 von 24

Welche Funktion hat die Schwerbehindertenvertretung im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie kann in einem Integrationsteam (BEM-Team) mitarbeiten.

_ Sie kann im Betrieb die Einführung eines BEM anregen.

_ Sie ist für die Durchführung eines BEM im Einzelfall verantwortlich.

 

 

Frage 21 von 24

Sie möchten dem Arbeitgeber dazu bewegen, eine Inklusionsvereinbarung abzuschließen. Welche Vorteile hat sie?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Durch verbindliche Absprachen kann die betriebliche Integrationsarbeit besser gesteuert werden.

_ Der Betrieb kann zeigen, dass es ihm ernst ist, die Teilhabe schwerbehinderter Menschen zu fördern.

_ Das Integrationsamt kann an den Verhandlungen beratend teilnehmen und vermitteln.

_ Es wird eine regelmäßige Erfolgskontrolle durchgeführt.

 

 

Frage 22 von 24

Einem schwerbehinderten Mitarbeiter wurde gekündigt. Das Integrationsamt bittet um eine Stellungnahme der Schwerbehindertenvertretung.

Lesen Sie die einzelnen Gliederungspunkten einer Stellungnahme (A-D) und ordnen Sie jeweils ein passendes Beispiel (e-h) zu.

A. Informationen über den schwerbehinderten Beschäftigten __

B. Kündigungsgrund __

C. Maßnahme zur Abwendung der Kündigung __

D. Informationen über den Betrieb __

e. Erfüllung der Beschäftigungsquote

f. Persönliche Fähigkeiten und Vorstellungen

g. Unzureichende Arbeitsleistung

h. Flexibilisierung der Arbeitszeit

 

 

Frage 23 von 24

Wie können Sie im Vorfeld dazu beitragen, dass es nicht zu einer Kündigung kommt?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie versuchen den Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass er einen Fehler macht.

_ Sie nehmen regelmäßig Kontakt zu den schwerbehinderten Beschäftigten auf, um frühzeitig auf Probleme aufmerksam zu werden.

_ Sie warnen den Arbeitgeber vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung.

_ Sie informieren den Arbeitgeber über Hilfen des Integrationsamtes.

 

 

Frage 24 von 24

Das Beschäftigungsverhältnis eines schwerbehinderten Mitarbeiters ist aus betriebsbedingten Gründen gefährdet. Was unternimmt der Arbeitgeber?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Er holt die Zustimmung des Beschäftigten ein, bevor die Personalabteilung aktiv wird.

_ Er schaltet den Betriebs- oder Personalrat und die Vertrauensperson ein.

_ Bei der Agentur für Arbeit informiert er sich über die Höhe des Arbeitslosengeldes.

_ Er beteiligt das Integrationsamt und seine Fachdienste.

 

 

 

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SBV START – Quiz für Einstieger

Lösungen zu Frage 1 - 24

 

Frage 1 von 24

Sie möchten die behinderten Beschäftigten in Ihrem Betrieb oder in Ihrer Dienststelle kennen lernen. Auf welchem Weg können Sie herausfinden, wer dazu gehört?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie sprechen alle Mitarbeiter an und fragen. (falsch)

_ Sie bitten den Arbeitgeber, Ihnen eine Kopie des aktuellen Verzeichnisses der schwerbehinderten Menschen zu geben. (richtig)

_ Sie machen einen Aushang und bitten die Betroffenen, sich bei Ihnen zu melden. (richtig)

_ Sie fragen Ihren Vorgänger. (richtig)

 

 

Frage 2 von 24

Mit welchen Partnern außerhalb des Betriebes oder der Dienststelle arbeitet die Schwerbehindertenvertretung zusammen?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Arbeitsgericht (falsch)

_ Arbeitsagentur (richtig)

_ Behindertenbeauftragter der Bundesregierung (falsch)

_ Integrationsamt (richtig)

_ Aktion Mensch (falsch)

_ Integrationsfachdienst (richtig)

 

 

Frage 3 von 24

Wer kommt für Kosten auf, die im Zusammenhang mit der Arbeit der Schwerbehindertenvertretung entstehen, zum Beispiel für notwendige Fortbildungen?

Eine Antwort ist richtig. Bitte ankreuzen.

_ das Integrationsamt (falsch)

_ Sie selbst (falsch)

_ die behinderten Beschäftigten (falsch)

_ der Arbeitgeber (richtig)

 

 

Frage 4 von 24

Wer ist Mitglied im betrieblichen Integrationsteam?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ die Gleichstellungsbeauftragte (falsch)

_ der Inklusionsbeauftragte des Arbeitgebers (richtig)

_ ein Mitglied des Betriebs- oder Personalrates (richtig)

_ ein Mitarbeiter des Integrationsamtes (falsch)

_ die Schwerbehindertenvertretung (richtig)

 

 

Frage 5 von 24

Wann wird die stellvertretende Schwerbehindertenvertretung aktiv?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie vertritt die Schwerbehindertenvertretung, wenn diese verhindert ist. (richtig)

_ Sie rückt nach, wenn die Schwerbehindertenvertretung aus dem Amt scheidet. (richtig)

_ Sie arbeitet der Schwerbehindertenvertretung immer dann zu, wenn diese überlastet ist. (falsch)

_ Sie vertritt die Schwerbehindertenvertretung nur bei längerer Krankheit. (falsch)

 

 

Frage 6 von 24

Viele Arbeitgeber haben Bedenken, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigten.

Mit welchen Argumenten lassen sich die Vorbehalte entkräften?

Lesen Sie zuerst die Vorurteile(A-D) und ordnen Sie jeweils ein passendes Gegenargument zu (e-h).

A. Schwerbehinderte Menschen sind nahezu unkündbar

g. Das stimmt nicht, erst recht nicht während der ersten 6 Monate (Probezeit)

B. Schwerbehinderte Menschen sind teuer, weil sie viel mehr Urlaub haben

h. Der Betrieb spart sich die Ausgleichsabgabe.

C. Schwerbehinderte Menschen sind nicht so leistungsfähig

e. Das hängt davon ab, ob sie am richtigen Arbeitsplatz eingesetzt sind.

D. Schwerbehinderte Mitarbeiter sind häufiger krank

f. Das ist statistisch nicht belegt.

 

 

Frage 7 von 24

Wie können Sie dazu beitragen, dass freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzt werden?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie achten darauf, dass der Arbeitgeber die Arbeitsagentur über freie Stellen informiert. (richtig)

_ Sie weisen den Arbeitgeber schriftlich auf seine Fürsorgepflicht hin. (falsch)

_ Sie informieren den Arbeitgeber über finanzielle Leistungen des Integrationsamtes und der Arbeitsagentur. (richtig)

_ Sie unterstützen behinderte Bewerber, die für den jeweiligen Arbeitsplatz geeignet sind. (richtig)

 

 

Frage 8 von 24

Wie können Sie einschätzen, ob ein schwerbehinderter Bewerber für einen bestimmten Arbeitsplatz geeignet wäre?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie schauen sich vor Ort an, welche konkreten Anforderungen der Arbeitsplatz stellt. (richtig)

_ Sie informieren sich im Gespräch über die Fähigkeiten und gesundheitlichen Einschränkungen des Bewerbers. (richtig)

_ Sie verwenden einen Persönlichkeitstest für behinderte Menschen. (falsch)

_ Sie bitten den Arbeitgeber, bei Bedarf den Technischen Beratungsdienst des Integrationsamtes einzuschalten. (richtig)

_ Sie überlassen diese Aufgabe Fachleuten und halten sich ganz heraus. (falsch)

 

 

Frage 9 von 24

Die Schwerbehindertenvertretung darf am Einstellungsverfahren teilnehmen. Was heißt das?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Der Arbeitgeber muss sie über jede interne oder externe Bewerbung eines schwerbehinderten Menschen informieren. (richtig)

_ Sie darf am Bewerbungsgespräch teilnehmen, wenn der schwerbehinderte Bewerber damit einverstanden ist. (richtig)

_ Sie kann ihr Veto einlegen, wenn sie mit der Entscheidung des Arbeitgebers nicht einverstanden ist. (falsch)

_ Wenn sie nicht beteiligt wurde, kann sie einen Beschluss des Betriebs- oder Personalrats aussetzen lassen. (richtig)

 

 

Frage 10 von 24

Welche finanziellen Hilfen kann das Integrationsamt – je nach Einzelfall – gewähren?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Zuschüsse für Investitionen (richtig)

_ Überbrückungsgeld (falsch)

_ Erwerbsminderungsrente (falsch)

_ Übernahme der Kosten für technische Hilfen (richtig)

_ Personalkostenzuschüsse (richtig)

 

 

Frage 11 von 24

Welche Behörden sind nicht zuständig für die Anerkennung einer Schwerbehinderung und das Ausstellen eines Ausweises?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Gesundheitsamt (richtig)

_ Integrationsamt (richtig)

_ Versorgungsamt bzw. die nach jeweiligem Landesrecht zuständige Behörde (falsch)

_ Sozialamt (richtig)

 

 

Frage 12 von 24

Wann besitzt eine Person den Status eines schwerbehinderten Menschen?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Bei jeder chronischen Erkrankung. (falsch)

_ Bei einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 30. (falsch)

_ Bei einer körperlichen Behinderung mit GdB 100. (richtig)

_ Wenn sie einen Schwerbehindertenausweis hat. (richtig)

 

 

Frage 13 von 24

Welche beruflichen Nachteilsausgleiche können schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen in Anspruch nehmen?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Besteht die anerkannte Gleichstellung für das ganze Kalenderjahr, wird ein Zusatzurlaub von einer Arbeitswoche gewährt. (falsch)

_ Arbeitgeber dürfen Beschäftigte nicht wegen ihrer Behinderung benachteiligen. (richtig)

_ Der Arbeitgeber muss die Zustimmung des Integrationsamtes zur Kündigung nur einholen, wenn der Beschäftigte ihm die Schwerbehinderteneigenschaft mit einer Kopie des Schwerbehindertenausweises nachgewiesen hat. (falsch)

_ Mehrarbeit über acht Stunden werktäglich kann abgelehnt werden. (richtig)

 

 

Frage 14 von 24

Unter welchen Voraussetzungen ist eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen möglich?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Der Grad der Behinderung beträgt mindestens 30. (richtig)

_ Wenn ein behinderter Mitarbeiter ohne Gleichstellung seinen Arbeitsplatz verlieren würde. (richtig)

_ Wenn der Betroffene innerhalb eines Kalenderjahres insgesamt länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist. (falsch)

_ Wenn ein behinderter Mensch, der Arbeit sucht, ohne Gleichstellung kaum Vermittlungschancen hat. (richtig)

 

 

Frage 15 von 24

Wann ist das Integrationsamt für die Förderung einer behinderungsbedingten Maßnahme zuständig?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Wenn sich der Gesundheitszustand des Beschäftigten verschlechtert hat. (falsch)

_ Wenn der alte Arbeitsplatz wegfällt und der Beschäftigte auf einen Ersatz-Arbeitsplatz umgesetzt wird. (richtig)

_ Wenn der schwerbehinderte Mensch den Arbeitgeber wechselt. (richtig)

_ Wenn die neue Ausstattung aufgrund eines Unfalles oder einer akuten Erkrankung erforderlich geworden ist. (falsch)

_ Wenn eine Maßnahme die Beschäftigungsbedingungen verbessert. (richtig)

 

 

Frage 16 von 24

Wie können Sie als Schwerbehindertenvertretung bei Konflikten vermitteln?

Lesen Sie zuerst die Konfliktsituationen (A-C) und ordnen Sie eine passende Lösung (d-f) zu.

A. Der schwerbehinderte Mitarbeiter fehlt krankheitsbedingt häufiger

f. Klären Sie, ob es Bedarf für ein Betriebliches Eingliederungsmanagement gibt

B. Die Kollegen beklagen sich über „ungerechte“ Sonderregelungen für schwerbehinderte Beschäftigte

d. Erklären Sie den Sinn, der dahinter steht, um Verständnis zu schaffen

C. Die Kollegen beschweren sich, dass sie für einen schwerbehinderten Beschäftigten mitarbeiten müssen

e. Klären Sie, mit welchen Hilfen, sich die Arbeitsleistung des Betroffenen verbessern lässt

 

 

Frage 17 von 24

Sie veranstalten eine Schwerbehindertenversammlung. Was ist dabei zu beachten?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Den Schwerpunkt der Tagesordnung bilden die Berichte der Schwerbehindertenvertretung und des Arbeitgebers. (richtig)

_ Sie müssen auch den Arbeitgeber zur Schwerbehindertenversammlung einladen. (richtig)

_ Den Datenschutz brauchen Sie hier nicht zu beachten, da die schwerbehinderten Beschäftigten unter sich sind. (falsch)

_ Die Schwerbehindertenvertretung muss ihre Vorhaben durch einen Mehrheitsbeschluss genehmigen lassen. (falsch)

 

 

Frage 18 von 24

Ein Mitarbeiter kann behinderungsbedingt seine bisherige Tätigkeit nicht weiter ausüben. Wie können Sie helfen?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie schließen mit dem Betroffenen eine Inklusionsvereinbarung ab. (falsch)

_ Sie besprechen mit dem Betroffenen, wo die Probleme liegen. (richtig)

_ Sie ziehen einen Fachdienst hinzu, zum Beispiel den Technischen Beratungsdienst des Integrationsamtes oder den Integrationsfachdienst. (richtig)

_ Sie bitten den Arbeitgeber, in Abstimmung mit dem Mitarbeiter alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zu prüfen. (richtig)

 

 

Frage 19 von 24

Wann muss ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchgeführt werden?

Eine Antwort ist richtig. Bitte ankreuzen.

_ Wenn der Arbeitgeber dies wünscht. (falsch)

_ Nach längerer Erkrankung, aber nur wenn der Mitarbeiter anerkannt schwerbehindert ist. (falsch)

_ Wenn ein Mitarbeiter innerhalb eines Jahres insgesamt länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist. (richtig)

_ Wenn das BEM in einer Betriebsvereinbarung geregelt ist. (falsch)

 

 

Frage 20 von 24

Welche Funktion hat die Schwerbehindertenvertretung im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie kann in einem Integrationsteam (BEM-Team) mitarbeiten. (richtig)

_ Sie kann im Betrieb die Einführung eines BEM anregen. (richtig)

_ Sie ist für die Durchführung eines BEM im Einzelfall verantwortlich. (falsch)

 

 

Frage 21 von 24

Sie möchten dem Arbeitgeber dazu bewegen, eine Inklusionsvereinbarung abzuschließen. Welche Vorteile hat sie?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Durch verbindliche Absprachen kann die betriebliche Integrationsarbeit besser gesteuert werden. (richtig)

_ Der Betrieb kann zeigen, dass es ihm ernst ist, die Teilhabe schwerbehinderter Menschen zu fördern. (richtig)

_ Das Integrationsamt kann an den Verhandlungen beratend teilnehmen und vermitteln. (richtig)

_ Es wird eine regelmäßige Erfolgskontrolle durchgeführt. (richtig)

 

 

Frage 22 von 24

Einem schwerbehinderten Mitarbeiter wurde gekündigt. Das Integrationsamt bittet um eine Stellungnahme der Schwerbehindertenvertretung.

Lesen Sie die einzelnen Gliederungspunkten einer Stellungnahme (A-D) und ordnen Sie jeweils ein passendes Beispiel (e-h) zu.

A. Informationen über den schwerbehinderten Beschäftigten __

f. Persönliche Fähigkeiten und Vorstellungen

B. Kündigungsgrund __

g. Unzureichende Arbeitsleistung

C. Maßnahme zur Abwendung der Kündigung __

h. Flexibilisierung der Arbeitszeit

D. Informationen über den Betrieb __

e. Erfüllung der Beschäftigungsquote

 

 

Frage 23 von 24

Wie können Sie im Vorfeld dazu beitragen, dass es nicht zu einer Kündigung kommt?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Sie versuchen den Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass er einen Fehler macht. (falsch)

_ Sie nehmen regelmäßig Kontakt zu den schwerbehinderten Beschäftigten auf, um frühzeitig auf Probleme aufmerksam zu werden. (richtig)

_ Sie warnen den Arbeitgeber vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung. (falsch)

_ Sie informieren den Arbeitgeber über Hilfen des Integrationsamtes. (richtig)

 

 

Frage 24 von 24

Das Beschäftigungsverhältnis eines schwerbehinderten Mitarbeiters ist aus betriebsbedingten Gründen gefährdet. Was unternimmt der Arbeitgeber?

Mehrere Antworten sind möglich. Bitte ankreuzen.

_ Er holt die Zustimmung des Beschäftigten ein, bevor die Personalabteilung aktiv wird. (falsch)

_ Er schaltet den Betriebs- oder Personalrat und die Vertrauensperson ein. (richtig)

_ Bei der Agentur für Arbeit informiert er sich über die Höhe des Arbeitslosengeldes. (falsch)

_ Er beteiligt das Integrationsamt und seine Fachdienste. (richtig)