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ZB 1-2017

BIH Positionen

Was die Reform für die Praxis bedeutet

Sie geben der BIH ein Gesicht und den Integrationsämtern eine Stimme: Die Mitglieder des BIH-Vorstandes äußern sich zum Bundesteilhabegesetz.

Die Integrationsämter sehen sich durch das neue Gesetz in ihrer Arbeit

gestärkt. Ihre präventive

Tätigkeit wird deutlich betont. Für schwerbehinderte

Beschäftigte und ihre Vertretungen gibt es eine Reihe von Verbesserungen. Das

Bundesteilhabegesetz

ist ein Schritt auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt.

Diesen möchten die Integrationsämter gemeinsam mit den Arbeitgebern und den

Reha-Trägern weiterentwickeln.“

Christoph Beyer, Vorsitzender der BIH

Leiter des Integrationsamtes beim Landschaftsverband Rheinland

 

Christoph Beyer
Christoph Beyer, Vorsitzender der BIH, Leiter des Integrationsamtes beim Landschaftsverband Rheinland
"Die Integrationsämter sehen sich durch das neue Gesetz in ihrer Arbeit gestärkt. Ihre präventive Tätigkeit wird deutlich betont. Für schwerbehinderte Beschäftigte und ihre Vertretungen gibt es eine Reihe von Verbesserungen. Das Bundesteilhabegesetz ist ein Schritt auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt. Diesen möchten die Integrationsämter gemeinsam mit den Arbeitgebern und den Reha-Trägern weiterentwickeln.“

 

 

Das neue Gesetz sieht vor, dass die Integrationsämter
früher als bisher in die Prävention eingebunden
werden. Wir begrüßen eine engere Zusammenarbeit
aller Leistungsträger und die frühzeitige
Verzahnung der unterschiedlichen Leistungen.“
Simone Wuschech, erste stellvertretende BIH-Vorsitzende
Leiterin des Integrationsamtes beim Landesamt für
Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg

 

Simone Wuschech
Simone Wuschech, erste stellvertretende BIH-Vorsitzende, Leiterin des Integrationsamtes beim Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg
"Das neue Gesetz sieht vor, dass die Integrationsämter früher als bisher in die Prävention eingebunden werden. Wir begrüßen eine engere Zusammenarbeit aller Leistungsträger und die frühzeitige Verzahnung der unterschiedlichen Leistungen.“


 

 

 

Seit Jahren setzen sich die Integrationsämter
verstärkt für den Übergang von der Schule
in den Beruf ein. Die begonnene Inklusion in den
Schulen
muss sich im Arbeitsleben fortsetzen. Hierzu
bieten zum Beispiel Inklusionsbetriebe passende
Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem ersten
Arbeitsmarkt.“
David Geduldig, Leitung des Amtes für Versorgung
und Integration Bremen

 

 

David Geduldig
David Geduldig, Leitung des Amtes für Versorgung und Integration Bremen
"Seit Jahren setzen sich die Integrationsämter verstärkt für den Übergang von der Schule in den Beruf ein. Die begonnene Inklusion in den Schulen muss sich im Arbeitsleben fortsetzen. Hierzu bieten zum Beispiel Inklusionsbetriebe passende Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt.“

 

Auch wenn wir uns eine weitergehende Stärkung der Schwerbehindertenvertretungen entsprechend der Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention gewünscht hätten – das politische Signal ist deutlich: Die Vertrauenspersonen sind für die Verwirklichung einer inklusiven Arbeitswelt unverzichtbar!“
Michael Alber, Leiter des Integrationsamtes beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

 

Michael Alber
Michael Alber, Leiter des Integrationsamtes beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
"Auch wenn wir uns eine weitergehende Stärkung der Schwerbehindertenvertretungen entsprechend der Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention gewünscht hätten – das politische Signal ist deutlich: Die Vertrauenspersonen sind für die Verwirklichung einer inklusiven Arbeitswelt unverzichtbar!“

 

 

 

Positiv sehen wir, dass der Schwerbehinderten-Status beibehalten wurde. Denn nur so können die Integrationsämter stärker beeinträchtigte Menschen wie bisher bedarfsgerecht unterstützen.“
Reinhard Urban, zweiter stellvertretender BIH-Vorsitzender
Leiter des Referats „Hauptfürsorgestelle, Überörtliche Betreuungsbehörde, Stiftungen“ beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

 



Reinhard Urban
Reinhard Urban, zweiter stellvertretender BIH-Vorsitzender, Leiter des Referats „Hauptfürsorgestelle, Überörtliche Betreuungsbehörde, Stiftungen“ beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

"Positiv sehen wir, dass der Schwerbehinderten-Status beibehalten wurde. Denn nur so können die Integrationsämter stärker beeinträchtigte Menschen wie bisher bedarfsgerecht unterstützen.“


 

 

 

 

 

 

Der Kern des Schwerbehindertenrechts, vom besonderen Kündigungsschutz bis zur Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben, bleibt durch das Bundesteilhabegesetz unberührt. Damit gewährleistet es ein Stück Verlässlichkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt.“
Karl-Friedrich Ernst, Dezernent des Integrationsamtes beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

Karl-Friedrich Ernst
Karl-Friedrich Ernst, Dezernent des Integrationsamtes beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

"Der Kern des Schwerbehindertenrechts, vom besonderen Kündigungsschutz bis zur Begleitenden Hilfe im Arbeitsleben, bleibt durch das Bundesteilhabegesetz unberührt. Damit gewährleistet es ein Stück Verlässlichkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt."

 

 

 

 

 

Thomas Niermann, Leiter der Hauptfürsorgestelle und des Integrationsamtes beim Landeswohlfahrtsverband Hessen

Thomas Niermann
Thomas Niermann, Leiter der Hauptfürsorgestelle und des Integrationsamtes beim Landeswohlfahrtsverband Hessen
"Mit dem Budget für Arbeit gibt es ab 2018 einen dauerhaften Produktivitäts- oder Nachteilsausgleich für behinderte Menschen, die von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln. Sicher eine der wichtigsten Neuerungen.“


 

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Wichtiger Hinweis:
Die Artikel im ZB-Archiv geben die jeweils gültige Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Integrationsamt.