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Behinderung
&
Beruf

ZB 2 / 2007

„Die Integrationsvereinbarung ist für die Stadt Düsseldorf ein wichtiges Instrument, um die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu sichern und zu fördern. Die gesetzten Ziele haben jedoch nur dann Erfolg, wenn alle Beteiligten dahinterstehen.“
> Ulrike Löhr, Dezernentin für Organisations- und Personalentwicklung. Die Stadt Düsseldorf beschäftigt fast 10.000 Mitarbeiter/-innen – davon sind rund 580 schwerbehindert.

„In der Integrationsvereinbarung haben wir uns auf Ziele geeinigt und entsprechende Maßnahmen verabredet. Hier war der Sachverstand des Integrationsteams gefragt – aber auch die Kompromissbereitschaft der Verhandlungspartner.“
> Peter Esch, Leiter der Abteilung Personalentwicklung bei der Landeshauptstadt Düsseldorf, arbeitet als Beauftragter des Arbeitgebers im Integrationsteam mit.

„Unsere Integrationsvereinbarung orientiert sich an den betrieblichen Verhältnissen. Es zeigt in der Praxis Wirkung, wenn Verantwortung und Maßnahmen festgelegt sind. So lassen sich bei uns viele Hilfen kurzfristig umsetzen.“
> Rainer Egert, Schwerbehindertenvertreter und Ansprechpartner für mehr als 200 schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Die Integrationsvereinbarung hat für den Personalrat einen sehr hohen Stellenwert. Wichtig ist uns vor allem, dass der Arbeitgeber auch konkrete Handlungsverpflichtungen übernommen hat, die in der betrieblichen Praxis Klarheit schaffen und den Betroffenen tatsächlich weiterhelfen.“
> Katharina Lang, Mitglied des Personalrats. Im Gesamtpersonalrat ist sie für das Betriebliche Eingliederungsmanagement und die Integrationsvereinbarung beauftragt.

„Als die Zusage für eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung kam, habe ich mich riesig gefreut. Ich wollte die Chance unbedingt nutzen und habe es auch geschafft. Nach bestandener Prüfung wurde ich direkt übernommen!“
> Katharina Grote, Stadtsekretärin im Jugendamt. Wie sie profitieren auch andere schwerbehinderte junge Menschen von dem Ausbildungsziel der Integrationsvereinbarung.

„Nach einem Unfall musste ich meinen früheren Beruf aufgeben. Mit Unterstützung des Integrationsteams wurde für mich ein Arbeitsplatz in der Stadtverwaltung geschaffen. Dort habe ich wieder eine berufliche Perspektive gefunden.“
> Gerd Hamacher, gelernter Handelsfachpacker, arbeitet heute im Vermessungs- und Katasteramt. Sein Beispiel zeigt, dass das Betriebliche Eingliederungsmanagement ein wichtiges Thema für die Integrationsvereinbarung ist.

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Wichtiger Hinweis:
Die Artikel im ZB-Archiv geben die jeweils gültige Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Integrationsamt.