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Behinderung
&
Beruf

ZB 2/2008

Was kann das betriebliche Integrationsteam tun?

> Beizeiten handeln: Sensibilisieren Sie Belegschaft und
Vorgesetzte für erste Anzeichen einer Sehbehinderung:
wie schnelle Ermüdung bei der Bildschirmarbeit, stark
verkürzter Leseabstand, Danebengreifen, Fehltritte beim
Treppensteigen, Lichtscheuheit, verlangsamtes Arbeiten
oder zunehmende Fehlerquote. Bei einer Erkrankung frühzeitig
handeln und Unterstützung anbieten bzw. das
Betriebliche Eingliederungsmanagement durchführen.

> Arbeitsplatz behinderungsgerecht gestalten: Blinde und
sehbehinderte Menschen sind besonders auf ihr Gehör angewiesen
und müssen deshalb vor Lärm geschützt werden.
Die Beleuchtung ist den individuellen Anforderungen der
jeweiligen Sehbehinderung (hoher Lichtbedarf oder Blendempfindlichkeit)
anzupassen. Schlechtes Sehen kann zu Fehlhaltungen
und so zu Rückenproblemen führen. Daher auf
eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes achten.

> Ansprechpartner sein: Besuchen Sie sehgeschädigte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig an ihrem
Arbeitsplatz. Erkundigen Sie sich nach gesundheitlichen
oder sonstigen Schwierigkeiten und bieten Sie Ihre Unterstützung
an. Ermutigen Sie die Betroffenen wie auch
Vorgesetzte und Kollegen, aufeinander zuzugehen und
über Unsicherheiten im Umgang mit der Behinderung
offen zu sprechen.

Screenshot www.ihre-einstellung.de Info

Das Netzwerk berufliche
Teilhabe blinder und sehbehinderter
Menschen
(NBT) informiert im Internet
über die beruflichen
Möglichkeiten von blinden
und sehbehinderten Menschen sowie über Hilfen und
Unterstützungsangebote:www.ihre-einstellung.de

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Wichtiger Hinweis:
Die Artikel im ZB-Archiv geben die jeweils gültige Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Integrationsamt.