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Titel ZB 2/2009 ZB 2-2009

Dialyse und Transplantation

Wenn die Nieren versagen

Berufstätig sein trotz zeit- und kraftraubender Dialyse oder nach einer Transplantation? In vielen Fällen ist das möglich, wenn die Arbeitsbedingungen stimmen.

Titel ZB 2/2009 ZB 2/2009

Dialyse und Transplantation

Wenn die Nieren versagen

Berufstätig sein trotz zeit- und kraftraubender Dialyse oder nach einer Transplantation? In vielen Fällen ist das möglich, wenn die Arbeitsbedingungen stimmen.

„Seit 39 Jahren lebe ich mit der Dialyse – so lange, wie kaum ein anderer Mensch bisher.“ Thomas Lehn ist aufgrund einer angeborenen Nierenerkrankung auf die künstliche Blutwäsche angewiesen. Als die einzig funktionierende Niere des damals 14-Jährigen versagte und sein Körper zu vergiften drohte, rettete die Dialyse sein Leben.

Dauerhafte Schädigung

Die Nieren erfüllen verschiedene lebenswichtige Funktionen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, das Blut von Stoffwechselabbauprodukten sowie Giftstoffen zu reinigen und überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper zu entfernen.

Im Gegensatz zum akuten Nierenversagen, das plötzlich – etwa infolge eines Schocks – auftritt, schreitet bei chronischem Krankheitsverlauf der Funktionsverlust der Nieren langsam und unumkehrbar fort. Häufig sind Schädigungen durch Diabetes oder Bluthochdruck die Ursache. Auch wiederholte Nieren- und Nierenbeckenentzündungen, angeborene Fehlbildungen der Niere und Schadstoffe, wie bei Schmerzmittelmissbrauch, können die Nierenleistung auf Dauer beeinträchtigen.

Therapie: Dialyse oder Transplantation?

Als Nierenersatztherapie kommen eine Dialyse oder die Transplantation eines Spenderorgans in Frage. In Deutschland gibt es rund 75.000 nierenkranke Menschen, die auf eine Dialyse angewiesen sind. Die künstliche Blutwäsche kann die eigene Nierenfunktion jedoch nicht komplett ersetzen. Die Patienten müssen – wie der 52-jährige Thomas Lehn aus Ingelheim – meist zusätzlich Medikamente einnehmen, eine spezielle Diät einhalten und ihre tägliche Trinkmenge reduzieren.

Auch wer ein Spenderorgan erhält, muss in besonderem Maße auf seine Gesundheit achten. Um eine Abstoßung des neuen Organs zu verhindern, sind die Patienten gezwungen, dauerhaft starke Medikamente einzunehmen, die die Immunabwehr unterdrücken. Damit verbunden sind eine größere Anfälligkeit für Infekte sowie beispielsweise ein erhöhtes Krebsrisiko.

Hauptproblem: Dialyse kostet Zeit und Kraft!

Für viele Nierenkranke ist es ein Schock, wenn sie die Diagnose „Dialysepflicht“ erhalten, auch wenn diese Notwendigkeit meist nicht überraschend kommt, weiß Thomas Lehn aus seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Selbsthilfeverein Junge Nierenkranke Deutschland e.V. Der Systemtechniker, der seit 1980 beim Landesbetrieb Daten und Information (früher: Landesrechenzentrum) Rheinland-Pfalz in Mainz beschäftigt ist und lange Zeit als Schwerbehindertenvertreter aktiv war, sieht es kritisch, dass die Betroffenen oft vorschnell in Rente geschickt werden. Nach seiner Erfahrung könnten viele von ihnen weiterhin berufstätig sein.

Das Hauptproblem von Menschen, die auf die Dialyse angewiesen sind, ist der große Zeitaufwand. Die Blutwäsche kann wöchentlich 15 Stunden und mehr in Anspruch nehmen – die Fahrzeiten noch nicht mitgerechnet. Die Behandlung selbst ist eine kraftraubende Prozedur, die nicht immer erst nach Arbeitsende erfolgen kann, wenngleich inzwischen viele Dialysezentren auch am Abend oder in der Nacht geöffnet sind.

Entlastung durch flexible Arbeitszeiten

Ein flexibles Arbeitszeitmodell stellt für viele nierenkranke Menschen daher eine große Entlastung dar. Sie haben sogar einen Rechtsanspruch auf eine Teilzeittätigkeit, wenn sie aufgrund ihrer Behinderung darauf angewiesen sind (§ 81 Abs. 5 SGB IX). Wenn eine flexible Arbeitszeit nicht möglich ist, können die Krankenkassen einspringen und für die Dauer, in denen der Arbeitnehmer aufgrund der Dialyse ausfällt, Krankengeld zahlen. Vorteil für den Arbeitgeber: Er zahlt nur für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit Lohn. Auch die Einrichtung eines Tele- oder Heimarbeitsplatzes kann eine Lösung sein. Die Arbeit nach den Dialysezeiten und entsprechend der eigenen Befindlichkeit zu richten, würde viele Betroffene ermutigen, trotz Dialyse weiter berufstätig zu bleiben.

Thomas Lehn dialysiert seit 26 Jahren zu Hause nach Feierabend. Sein Arbeitgeber zeigt Verständnis dafür, dass der EDV-Fachmann am nächsten Tagetwas später ins Büro kommt. In einer Integrationsvereinbarung hat er sich bereit erklärt, Mitarbeitern, die abends oder nachts dialysieren, zwei Arbeitsstunden pro Behandlungstag gutzuschreiben. Thomas Lehn empfiehlt allen Betroffenen, sich frühzeitig mit den beruflichen Problemen auseinander zu setzen, die im Fall einer Dialysepflicht auf sie zukommen. Die Integrationsämter unterstützen nierenkranke Beschäftigte und ihre Arbeitgeber mit Informationen und praktischen Lösungsvorschlägen.

 


Kontakt
… zur Selbsthilfeorganisation Junge Nierenkranke Deutschland e.V. über www.junge-nierenkranke.de

 

ZB 2/2009

NIERENKRANK:
PROBLEME UND LÖSUNGEN AM ARBEITSPLATZ

> Erhöhter Zeitaufwand für die Dialyse
• Flexible Arbeitszeit
• Heimarbeit/Telearbeitsplatz
• Kombination Arbeitsentgelt, Krankengeld (für die Zeit der Dialyse) oder eine teilweise Erwerbsminderungsrente

> Einschränkung der Leistungsfähigkeit
• Schwere körperliche Belastungen vermeiden
• Kein Akkord oder Arbeiten unter starkem Zeitdruck
• Keine Wechselschicht und Nachtarbeit
• Regelmäßige Pausen zur Erholung

> Erhöhte Infektanfälligkeit
• Hitze, Kälte, Nässe, Zugluft und erhebliche Temperaturschwankungen vermeiden
• Belastungen durch Staub, Dämpfe, Gase beseitigen

> Für Mitarbeiter, die ihr Blut am Arbeitsplatz selbst waschen
• Einen steril sauberen Raum für Dialyse und Erholung einrichten

ZB 2/2009

Dialyse - die künstliche Blutwäsche

Bei der Dialyse werden Stoffwechselabbauprodukte („harnpflichtige Substanzen“), Giftstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut entfernt. Am meisten verbreitet ist die Hämodialyse. Bei diesem Verfahren wird das Blut außerhalb des Körpers durch einen Filter geleitet und so gereinigt. Die Behandlung dauert meist vier bis fünf Stunden und wird in der Regel dreimal in der Woche in einem Dialysezentrum, einer Praxis oder – selten – zu Hause durchgeführt. Schonender als die Hämodialyse ist die langsame, kontinuierliche Entgiftung mittels der Bauchfell- oder Peritonealdialyse. Über einen implantierten Katheder wird eine Dialyselösung in die Bauchhöhle eingeführt. Die Flüssigkeit umspült das gut durchblutete Bauchfell und nimmt die Giftstoffe aus dem Blut auf. Nach drei bis vier Stunden wird sie ausgetauscht.

Nierentransplantation – warten auf ein neues Leben

Ein Großteil der Menschen, die auf die Dialyse angewiesen sind, wartet auf eine Nierentransplantation. Eine neue Niere bedeutet für viele ein neues Leben, Unabhängigkeit vom Dialysegerät und das Zurückgewinnen der alten Leistungsfähigkeit. Allerdings funktioniert eine transplantierte Niere im Durchschnitt nur zwölf bis 14 Jahre. Derzeit warten in Deutschland etwa 12.000 Patientinnen und Patienten auf ein Spenderorgan, davon über 8.000 auf eine neue Niere. Die durchschnittliche Wartezeit beträgt bei Nierenpatienten fünf Jahre.

Mehr Informationen über Organspende unter www.organspende-info.de

 

Beispiele aus der Praxis

Schwimmbad, in dem Steffen Drewniok arbeitet

ZB 2/2009

Beispiele aus der Praxis

Schwimmmeistergehilfe - Langer Abschied vom alten Beruf

Als eine Dialyse notwendig wurde, konnte Steffen Drewniok seinen Beruf als Schwimmmeistergehilfe nicht länger ausüben. Bis er eine Spenderniere erhält, wird der 40-Jährige auf einem Übergangsarbeitsplatz weiterbeschäftigt.

Seit seiner Jugend leidet Steffen Drewniok an Diabetes. Später kam Bluthochdruck hinzu. Beides hat seine Nieren im Lauf der Jahre massiv geschädigt, bis 2006 eine Dialyse unumgänglich wurde. Nun geht Steffen Drewniok regelmäßig an drei Nachmittagen in der Woche zur künstlichen Blutwäsche in ein Dialysezentrum in Ettlingen. „Ich bin fünf Stunden an das Dialysegerät angeschlossen. Es ist sehr anstrengend.“ Steffen Drewniok hofft, so bald wie möglich eine neue Niere und eine neue Bauchspeicheldrüse zu bekommen. Aufgrund seines Alters steht er auf der Warteliste für ein Spenderorgan weit oben.

Infektionsgefahr im Wasser

Seinen Beruf als Schwimmmeistergehilfe, die moderne Bezeichnung ist „Fachangestellter für Bäderbetriebe“, kann Steffen Drewniok, der im Albgaubad in Ettlingen beschäftigt ist, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Im Wasserbecken zu stehen, sei ungünstig bei Bluthochdruck, meinte die Amtsärztin. Zum anderen bestehe Infektionsgefahr an seinem Shunt – eine Gefäßverbindung, die operativ am Unterarm angelegt worden war, um den Blutaustausch während der Dialyse zu erleichtern. „Man muss für den Badebetrieb topfit sein, zum Beispiel, um im Notfall schnell ins Wasser springen und einen Menschen retten zu können“, so Steffen Drewniok, der sich durch die Blutwäsche oft müde und geschwächt fühlt. Ein Problem stellen auch die festen Dialysetermine dar, die mit den Arbeitszeiten in einem öffentlichen Freibad, das in der Saison an jedem Wochentag bis in den späten Abend geöffnet hat, kaum vereinbar sind.

Neue Stelle als Übergangslösung

„Da alle Beteiligten mit einer baldigen Transplantation rechnen, ging es zunächst darum, eine Übergangslösung zu finden“, so Bruno Braun vom Integrationsfachdienst in Karlsruhe. Der Arbeitgeber schuf aus verschiedenen Tätigkeiten, etwa an der Kasse und im Büro, eine 30-Stunden-Stelle für den nierenkranken Mitarbeiter. In der Sommerzeit wird er als Aushilfe in mehreren städtischen Bädern eingesetzt, wo er aber die Badeaufsicht nicht alleine übernehmen darf. Das Integrationsamt beim Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) in Karlsruhe fördert den Arbeitsplatz durch einen Lohnkostenzuschuss. Auch nach der Transplantation wird Steffen Drewniok wegen der Infektionsgefahr nicht mehr in seinem ursprünglichen Beruf arbeiten können. Doch die Stadtwerke Ettlingen haben schon signalisiert, ihn nach einer kaufmännischen Ausbildung in der Verwaltung zu übernehmen.

Barbara Rüth im Gespräch mit Kollegen

ZB 2/2009

Beispiele aus der Praxis

Betriebsrätin - Neuanfang mit Spenderniere

Seit sechs Jahren lebt Barbara Rüth mit einer Spenderniere. Ihre Tätigkeit als Betriebsrätin konnte sie wenige Monate nach der Operation wieder aufnehmen.

Barbara Rüth arbeitet bei Bioscentia in Ingelheim, ein Unternehmen für medizinische Labordiagnostik mit rund 1.000 Beschäftigten. Seit 2002 ist die Medizinisch-technische Assistentin für ihre Aufgaben als stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und Gesamtschwerbehindertenvertreterin von ihrer Arbeitspflicht freigestellt.

Abstoßung vermeiden

Als im gleichen Jahr infolge einer angeborenen Funktionsstörung der Harnwege ihre Nieren versagten, war Barbara Rüths Mutter spontan bereit, ihr eine Niere zu spenden. Um eine Abstoßung des fremden Organs zu verhindern, muss die heute 41-Jährige seither starke Medikamente einnehmen, die die Immunabwehr unterdrücken – so genannte Immunsuppressiva. „Eine chemische Keule mit Folgen: Schwindel, Haarausfall, Hautveränderungen, Herzrhythmusstörungen, Angstzustände …“, so Barbara Rüth über die anfänglichen Nebenwirkungen der Therapie.

Ungefähr drei Monate nach der Nierentransplantation begann Barbara Rüth im Rahmen einer stundenweisen Wiedereingliederung zu arbeiten. Für eine Vollzeitbeschäftigung war ihr Körper aber noch zu geschwächt. Ihr Arbeitgeber erklärte sich jedoch bereit, die Arbeitszeit für die Dauer von zwei Jahren auf sechs Stunden täglich zu reduzieren.

Starke Medikamente nötig

Inzwischen arbeitet Barbara Rüth wieder 40 Stunden in der Woche. Dabei profitiert sie von der flexiblen Arbeitszeit: „Wenn mir morgens nach der Einnahme der Medikamente schlecht wird, kann ich mich ausruhen und die Arbeit später nachholen.“ Durch die Immunsuppressiva ist Barbara Rüths Körper anfälliger für Infektionen. Der harmlose Schnupfen einer Kollegin kann sich bei ihr zu einer gefährlichen „Grippe“ entwickeln. Sie muss sich daher vor Ansteckung schützen und mehr auf Hygiene achten als andere Menschen. Darüber hinaus geht sie regelmäßig einmal im Monat zur ärztlichen Vorsorgeuntersuchung. Ansonsten führt Barbara Rüth ein normales Leben – dankbar für die Freiheit, die ihr die neue Niere geschenkt hat. Auch die anfängliche Sorge, ihren Hund aus hygienischen Gründen abgeben zu müssen, erwies sich als unbegründet. „Ich habe mich schließlich schon lange an seine Keime gewöhnen können“, sagt sie und lächelt.

 

Hüseyin Büber in der Kfz-Werkstatt

ZB 2/2009

Beispiele aus der Praxis

Kfz-Meister - Dialyse im „Pausenraum“

Hüseyin Büber, Kfz-Meister in einem Autohaus, führt an seinem Arbeitsplatz eine Bauchfelldialyse durch. Um Infektionen zu vermeiden, nutzt er einen eigens dafür eingerichteten Raum.

Eine verschleppte Grippe auf die leichte Schulter zu nehmen, davor kann Hüseyin Büber nur warnen. Bei dem Kfz-Meister für Elektronik und Mechanik, der seit 19 Jahren beim Autohaus Jürgens im westfälischen Plettenberg beschäftigt ist, hat ein solcher Infekt eine Autoimmunreaktion ausgelöst, die seine Nieren fast vollständig zerstörte. „Es ist tückisch, denn man fühlt keine Schmerzen“, erklärt Hüseyin Büber. „Dabei lassen sich Nierenprobleme durch einen einfachen Urintest frühzeitig feststellen.“ Zehn Jahre später, im Jahr 2007, hatten seine Nieren – trotz Medikamenten und einer speziellen Diät – 90 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt. Eine künstliche Blutwäsche wurde notwendig.

Auf Hygiene achten

„Die Bauchfelldialyse zu wählen, war eine gute Entscheidung. Ich fühle mich sehr gut damit.“ Hüseyin Büber, der bei dieser Therapie keine Diät halten muss, hat sich für das CAPD-Verfahren entschieden, die kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse. Dabei führt Hüseyin Büber durch einen Katheter eine Dialyselösung in die Bauchhöhle ein. Regelmäßig alle fünf Stunden wechselt der 49-Jährige die Flüssigkeit. „Dabei muss man sehr auf Hygiene achten, um keine Infektion an der Bauchöffnung zu riskieren“, so Hüseyin Büber, der die einstündige Prozedur während der Arbeitszeit in einem eigens dafür bereit gestellten Raum durchführt.

Alter Umkleideraum renoviert

Der Technische Beratungsdienst des LWL-Integrationsamtes Westfalen in Münster half, einen alten, ungenutzten Umkleideraum für diesen Zweck herzurichten. Nach der Renovierung wurde der Raum mit einer Sanitätsliege und einem Infusionsständer für die Dialyse ausgestattet. Hinzu kamen ein Ablagetisch mit Sitzmöglichkeit, eine neue Leuchte und ein Desinfektionsmittelhalter am Waschbecken. Die Kosten übernahm das Integrationsamt. „Wir haben intern die Arbeit so organisiert, dass der Kollege, der mich während meiner Dialyse vertritt, keine Mehrarbeit verrichten muss“, so der Kfz-Meister. Die Kollegen packen auch spontan mit an, wenn schwere Gegenstände zu heben sind, zum Beispiel beim Aufsetzen von Winterreifen. Denn solche Tätigkeiten soll der nierenkranke Mitarbeiter vermeiden. Ansonsten ist Hüseyin Büber voll einsatzfähig. Er ist froh, weiterhin arbeiten zu können, denn ein Leben ohne die Kfz-Werkstatt kann er sich nur schwer vorstellen.

 

 

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Wichtiger Hinweis:
Die Artikel im ZB-Archiv geben die jeweils gültige Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Integrationsamt.