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ZB EXTRA 4-2017

Zukunftswerkstatt 2.0

Was nehmen Sie mit?

Zwei Tage lang haben sie diskutiert, zugehört, Ideen entworfen und Kontakte geknüpft: Wir haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftswerkstatt gebeten, ein persönliches Fazit zu ziehen.

Porträt von Nadja Buhre, (c) Fotostudio-Diyako
(c) Fotostudio-Diyako

"Ich hatte mich für Workshop Prävention angemeldet, weil der präventive Gedanke leider in den Betrieben oft zu kurz und meistens zu spät kommt. Für die berufliche Praxis nehme ich eine Vielzahl an neuen Gestaltungsideen mit. Am eindrucksvollsten – neben der perfekten Organisation – war die Ergebnispräsentation von Kirsten Reinhold – die leibgewordene 'FLIPCHART 2.0.'!"

Nadja Buhre, Schwerbehindertenvertretung und Betriebsratsmitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, (c) Fotostudio-Diyako

 

Porträt von Reinhard Wagner, (c) Fotostudio-Diyako
(c) Fotostudio-Diyako

"Durch den gefühlt rasanten Wandel in der Arbeitswelt machen sich in den Belegschaften Ängste und Verunsicherung breit. Der Wandel ist nicht aufzuhalten: Aber ich sehe die große Chance, durch aktive Mitarbeit diesen sozialverträglich zu gestalten. Dies erfordert gemeinsame und abgestimmte Anstrengungen aller Partner."

Reinhard Wagner, Inklusionsbeauftragter des Arbeitgebers und Verantwortlicher für das BEM bei Fraport AG in Frankfurt am Main, (c) Fotostudio-Diyako

 

Porträt von Frank Schrapper, (c) Fotostudio-Diyako
(c) Fotostudio-Diyako
"Dauerhaft präsent war für mich die positive Grundhaltung der Teilnehmenden gegenüber der Arbeit der Integrationsämter sowie ihre Sorge über die rasant schnellen Entwicklungen in den Unternehmen. Das für mich wichtigste Ergebnis war die sehr gute Beurteilung der Technischen Beratungsdienste. Der Bedarf über technische Lösungen vor Ort scheint größer denn je zu sein. Die Integrationsämter sollen 'Ideengeber' und 'Lotse' sein."

Frank Schrapper, Leiter des Technischen Beratungsdienstes
beim LWL-Integrationsamt Westfalen in Münster, (c) Fotostudio-Diyako

 

Porträt von Rosita Schlembach, (c) Claudius Pflug
(c) Claudius Pflug
"Toll war die aktive Mitarbeit der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer. Die Inklusionsvereinbarung sehen sie als wichtiges Instrument, um etwas für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zu tun. Ein großer Wunsch ist ein größeres Angebot der Integrationsämter zur Fortbildung von Führungskräften. Zudem wurde die Qualifizierung der Beschäftigten der Integrationsämter als sehr wichtig eingestuft."

Rosita Schlembach, stellvertretende Leiterin des LWV Hessen Integrationsamtes in Kassel, (c) Claudius Pflug

 

Porträt von Timo Wissel, (c) Paul Esser
(c) Paul Esser
"Prävention ist mehr als die Umsetzung einer gesetzlichen Regelung. Es ist ein Thema, mit dem sich sowohl die Arbeitgeber als auch die Schwerbehindertenvertretungen auseinandersetzen. Ich freue mich, dass die Workshop-Teilnehmer die Arbeit der Integrationsämter vielfach positiv bewertet haben. Hervorgehoben wurde die Bedeutung der Technischen Berater. Dennoch wünschen sich die Teilnehmenden einen Zuwachs an Ressourcen in den Integrationsämtern."

Timo Wissel, Abteilungsleiter Seminare, Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsvorhaben beim LVR-Integrationsamt in Köln, (c) Paul Esser

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Wichtiger Hinweis:
Die Artikel im ZB-Archiv geben die jeweils gültige Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Integrationsamt.