Arbeitsförderung

Die Arbeitsförderung soll dem Entstehen von Arbeitslosigkeit entgegenwirken, die Dauer der Arbeitslosigkeit verkürzen und den Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt unterstützen. Dabei ist insbesondere durch die Verbesserung der individuellen Beschäftigungsfähigkeit Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist als durchgängiges Prinzip der Arbeitsförderung zu verfolgen. Die Arbeitsförderung soll dazu beitragen, dass ein hoher Beschäftigungsstand erreicht und die Beschäftigungsstruktur ständig verbessert wird. Sie ist so auszurichten, dass sie der beschäftigungspolitischen Zielsetzung der Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der Bundesregierung entspricht (§ 1 Absatz 1 SGB III). Zur Arbeitsförderung gehören alle Aufgaben und Leistungen der Agenturen für Arbeit, mit denen die Ziele der Arbeitsförderung erreicht werden können. Die Leistungen der Arbeitsförderung richten sich vor allem an Arbeitnehmer und Arbeitgeber (§ 3 SGB III).

Leistungen an Arbeitnehmer sind unter anderem:

Ferner gehören hierzu die allgemeinen und besonderen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (§ 49 SGB IX in Verbindung mit  §§ 112 und folgende SGB III, siehe Leistungsübersicht.

Für erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Sinne des SGB II sind zusätzlich folgende Förderleistungen möglich:

Leistungen an Arbeitgeber sind unter anderem:

Förderung behinderter Menschen: Rechtsgrundlage für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ist das SGB IX in Verbindung mit SGB III.

Version vom: 11.12.2018
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