BEM-Beispiel: Buderus Edelstahl GmbH

Das BEM ist Teil des Gesundheits- und Integrationsmanagements. Es wird besonderen Wert darauf gelegt, dass das BEM nicht als gesetzlich legitimiertes Krankengespräch zur Vorbereitung von personenbedingten Kündigungen verstanden wird

BEM-Beispiel: Buderus Edelstahl GmbH


Die Buderus GmbH beschäftigt rund 900 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Was ist das Besondere?

Das BEM ist Teil des Gesundheits- und Integrationsmanagements. Es wird besonderen Wert darauf gelegt, dass das BEM nicht als gesetzlich legitimiertes Krankengespräch zur Vorbereitung von personenbedingten Kündigungen verstanden wird.

Wie ist der Betrieb vorgegangen?

Bereits vor der Änderung des SGB IX bestanden eine Integrationsvereinbarung und ein standardisiertes Krankenrückkehrgespräch im Unternehmen. Im Arbeitskreis Gesundheit wurden und werden zu beiden Themenbereichen Maßnahmepakete definiert. Mit der Einführung des BEM im SGB IX wurden die bestehenden Prozessabläufe an die gesetzlichen Vorgaben angepasst.

Es besteht ein mehrstufiges Verfahren zum Gesundheits- und Integrationsmanagement, in das der Arbeitskreis Gesundheit eingebunden ist. Dazu gehört ein Leitfaden für Rückkehrgespräche sowie Vorsorgeuntersuchungen und Beratungen zur Gesundheitsprävention, Arbeitsschutz und Arbeitsplatzgestaltung.

Am Eingliederungsmanagement beteiligt sind die Personalleitung, der Betriebsrat, die Schwerbehindertenvertretung und der Werksarzt. Bei Bedarf werden die Betriebs- und Bereichsverantwortlichen, die Geschäftsführung und das Integrationsamt hinzugezogen.

Die Prozessverantwortung für das BEM liegt beim Personalwesen.

 

Kontakt

Normann Geisse

Leiter Personalbetreuung

E-Mail: normann.geisse@buderus-steel.com

www.buderus-steel.com

 


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