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Behinderung
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Beruf

Förderprogramme Übergang Schule–Beruf

Bereits seit Jahren engagieren sich viele Integrationsämter beim Übergang von der Schule in den Beruf. Schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler – vor allem auf Sonder- und Förderschulen – werden intensiv auf die Arbeitswelt vorbereitet und beim Einstieg ins Berufsleben begleitet.

Ziel ist es, die Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen zu vermeiden und den Jugendlichen eine Perspektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Dazu wurden in vielen Bundesländern spezielle Förderprogramme aufgelegt. Sie laufen im Rahmen der bundeweiten Initiative Inklusion. Der Bund und die Länder wollen damit gezielt Strukturen und Maßnahmen zur verbesserten beruflichen Orientierung schwerbehinderter Schüler aufbauen und weiterentwickeln.


Förderprogramme im Überblick


Baden-Württemberg

Aktion 1000 – Perspektive 2020
Im Mittelpunkt der KVJS-Aktion stehen die Menschen mit Behinderungen sowie ihr persönliches Umfeld. Deshalb spielen individuelle Berufswegekonferenzen und das so genannte Kompetenzinventar eine zentrale Rolle. Im Kern hat nun jeder Schüler das Recht, mit Hilfe der Schule, der Berufsberatung und des Integrationsfachdienstes, seine berufliche Perspektive früh zu planen und zu erproben.

 

Bayern

Übergang Förderschule-Beruf
Mit der Gesamtmaßnahme "Übergang Förderschule-Beruf" sollen für die Schülerinnen und Schüler aus den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" neue Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet werden.

 

Brandenburg

Übergang Schule-Beruf
Das Modellprojekt "Übergang Schule-Beruf" bietet für Schülerinnen und Schüler mit den Förderbedarfen geistige Entwicklung, körperlich-motorische Entwicklung, Hören und Sehen ein vertieftes und individuelles Berufsorientierungsverfahren an.


Nordrhein-Westfalen

Schule trifft Arbeitswelt (STAR)

Um die berufliche Integration zu verbessern, setzt STAR darauf, den individuell bestmöglichen Übergang von der Schule in den Beruf zu organisieren. Die Begleitung der Jugendlichen beginnt deshalb bereits im drittletzten Schulbesuchsjahr und umfasst eine verbindliche Berufswegeplanung einschließlich Praktika und Betriebserkundungen.